Ist als Sterbevorsorge eine Sterbeversicherung sinnvoll?

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Lebenslanger Versicherungsschutz – Ob eine Sterbeversicherung sinnvoll ist oder nicht, muss jeder Mensch entsprechend seiner persönlichen Lebenssituation entscheiden. Und natürlich entsprechend den vorhandenen finanziellen Möglichkeiten. Generell gilt: je später im Leben eine Sterbevorsorge abgeschlossen wird, desto teurer die monatlichen Raten. Eine günstige Sterbeversicherung ist deshalb jene, die rechtzeitig vorhanden ist. Ein Sterbegeld Vergleich gibt hier genaueren Aufschluss. Er gibt jedoch keine Auskunft darüber, inwieweit die Sterbeversicherung sinnvoll ist für den jeweiligen Interessenten.

Wesentliche Kriterien für einen Sterbegeld Vergleich sind:

  • vorhandene Wartezeit
  • Beitragszahlung bis 65. oder 85. Lebensjahr
  • Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer Gesundheitsprüfung

Diese Kriterien sollten beachtet werden, wenn die Entscheidung ansteht, ob eine Sterbeversicherung sinnvoll ist oder nicht. Sie beeinflussen zum einen die Prämienhöhe und zum anderen die Versicherungssumme, die sich der Versicherte leisten kann. Wobei Tarife, die eine Wartezeit enthalten, meist kombiniert sind mit Gesundheitsfragen. Ein Sterbegeld Vergleich zeigt, dass die Gesundheitsfragen von Versicherungsunternehmen zu Versicherungsunternehmen sehr unterschiedlich ausfallen.

Dabei ist es durchaus nicht so, dass eine günstige Sterbeversicherung auch schlechtere Bedingungen hat. Ein Sterbegeld Vergleich, kostenlos ausgeführt, zeigt die einzelnen Vorgehensweisen der Unternehmen auf.

Die Auflösung einer Sterbegeldversicherung

Im Leben können immer Situationen vorkommen, in denen die eine oder andere Versicherung aufgelöst werden muss. Beispielsweise, wenn durch finanzielle Engpässe die Prämien nicht mehr bezahlbar sind. In solchen Situationen ist es bei jeder Versicherung, so auch bei der Sterbevorsorge, zweckmäßig, die Versicherung beitragsfrei zu stellen. Also nicht zu kündigen.

Eine beitragsfrei gestellte Versicherung läuft weiter, der Versicherungsschutz bleibt bestehen. Nur wird die Versicherungssumme nicht geringer ausfallen. Wird hingegen die Todesfall Versicherung gekündigt, wird nur ein geringer Teil des eingezahlten Geldes an den Versicherten zurückgezahlt. Das liegt daran, dass das Versicherungsunternehmen vom zuerst eingezahlten Geld zunächst einmal seine Provision und Verwaltungsgebühren abzieht. Deshalb sollte bei einem Sterbegeld Vergleich auch die Höhe dieser Gebühren Vergleichsgegenstand sein.

Außerdem kann es sein, dass die bei einer Todesfall Versicherung angefallene Überschussbeteiligung voll oder teilweise steuerpflichtig ist. Das entfällt bei der Beitragsfreistellung.

Ist sie nun sinnvoll oder nicht

diese persönliche Entscheidung kann einem niemand abnehmen. Auch die staatlich finanzierten Verbraucherschützer, die Verbraucherzentralen oder Stiftung Warentest, haben hierzu keine einheitliche Meinung. Zudem können diese nur prüfen, inwieweit die Sterbegeldversicherung sinnvoll ist in Bezug auf finanziellen Ertrag. Sie können nicht einbeziehen in den Sterbegeld Vergleich, ob die Menschen im Laufe ihres Lebens genügend Willenskraft haben, auch ohne die Verpflichtung einer Versicherung für den Todesfall vorzusorgen.

Gerade das macht aber die Sterbeversicherung sinnvoll. Nämlich, dass der Mensch im Laufe seines Lebens nicht an die Ersparnisse herangeht und herankommt, die für diesen einzigen Zweck da sind. Selbst die günstige Sterbeversicherung wird, wenn sie erst im späteren Lebensalter vorhanden ist, aus finanzieller Sicht ungünstig sein. Der Versicherte zahlt dann, finanziell gesehen, immer drauf. Er bezahlt mehr ein in die Todesfall Versicherung, als er an Versicherungsleistung erhält.

Es ist aber gerade nicht Sinn und Zweck einer Sterbevorsorge, mithilfe dieser Assekuranz einen Vermögenszuwachs zu erreichen. Vielmehr soll sie die Hinterbliebenen absichern und nicht das eigene Vermögen erhöhen. In diesem Sinne ist eine Sterbeversicherung immer sinnvoll.

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