Immer mehr Menschen wünschen sich die anonyme Beisetzung

Es gibt immer mehr Menschen in Deutschland die lieber anonym beerdigt werden möchten als in einem der bekannten cote-des-neiges-cemetery-328571_640Gräber. Darum sorgen sie schon zu Lebzeiten vor. Entweder sie wollen die Angehörigen nicht mit der Grabpflege belasten oder sie haben keine Familie mehr auf die sie sich verlassen könnten. Die Folge davon ist, Deutschlands Friedhöfe sterben langsam aber stetig aus.

Es ist ein Prozess der in den letzten Jahren immer mehr voran schritt, dass auf den vielen Friedhöfen in Deutschland immer weniger Grabsteine zu finden sind. Das hat zwei Ursachen, zum einen wie schon erwähnt, keiner möchte dem anderen zur Last fallen und zum anderen gibt es keine Menschen die das Grab über Jahre hinweg pflegen würden.

Auch wenn Kinder da sind gibt es ein Problem, denn sie leben meist nicht in der Nähe und sind weiter weggezogen. In den früheren Jahren gab es Familiengräber die auch gut gepflegt wurden, dadurch dass sich Zahl der anonymen Bestattungen um ein Vielfaches erhöht hat, ist auch der Besuch auf einem Friedhof nicht mehr nötig.

Warum gibt es immer weniger Grabsteine?

Auf Friedhöfen gleich welcher Art gibt es in den meisten Fällen ein sogenanntes Liegerecht. Das bedeutet, dass ein Grab nach einer gewissen Zeit eingeebnet wird. Die Friedhofssatzungen schreiben in der Regel eine Zeit zwischen 20 und 50 Jahren vor. Es besteht zwar die Möglichkeit dieses Recht zu verlängern, doch nehmen kaum Personen dieses Recht auch wahr. Darum entstehen immer mehr parkähnliche Anlagen mit großen grünen Flächen und nur wenigen einzelnen Gräbern als neue Friedhöfe. Bei den Muslimen die in Deutschland leben gibt es kaum eine anonyme Bestattung, darum finden sich nur noch vereinzelte Grabstätten von ihnen vor.

Keine Seltenheit in der Großstadt

In der Zeit zwischen 1992 und 2009 gab es allein in Berlin über 22,2 Prozent mehr anonyme Beerdigungen als in den Jahren davor und die Tendenz ist weiter steigend. In der Mehrzahl sind es die Personen die sich um eine anonyme Bestattung bemühen, bei denen es die finanziellen Verhältnisse nicht zulassen eine große Beerdigung und eine jahrelange Grabpflege zu zahlen. Für eine würdige Bestattung kann es leicht zu Kosten zwischen 5.000 bis 12.000 Euro kommen.

Grabpflege der späteren Jahre nicht eingerechnet. Jeder der aber ein normales Grab mit Stein und Umrandung wünscht, kann sich schon zu Lebzeiten darum kümmern, indem er entweder lange spart, sowieso vermögend ist oder eine Bestattungsvorsorge in Form einer Sterbegeldversicherung abschließt.

Warum lohnt sich eine Sterbegeldversicherung?

Jede Person die nicht möchte das Familienangehörige nach dem eigenen Tod die Kosten für Bestattung und Grabpflege zahlen müssen, kann vorsorgen indem er eine Sterbegeldversicherung abschließt. Diese Versicherung ist einzig und allein dafür da, dass eine würdige Bestattung stattfinden kann und das nicht auf Kosten anderer geschehen muss. Im Todesfall wird ein vorher festgelegter Betrag an einen Begünstigten ausgezahlt, der die Gesamtkosten damit begleicht.

Hinsichtlich der Leistungen und der Höhe des Beitrags, sollten vorher aber einige Angebote verglichen werden, da sich dieses bei einzelnen Versicherungen sehr unterscheidet. Die Höhe der Beiträge isteher gering, doch je früher man an eine solche Versicherung denkt, umso besser ist es.

Posted in Allgemein |