Bei einem Todesfall gilt es viele Dinge zu beachten

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Ein Todesfall ist stets mit großer Trauer verbunden, dennoch müssen viele Dinge erledigt werden. Trotz Trauer muss ein kühler Kopf bewahrt werden, was oft nicht leicht fällt. Freunde und Verwandte, die den Trauernden unterstützen, sind in dieser Situation besonders wertvoll. Wertvoll ist jedoch auch eine Sterbegeldversicherung. Sie nimmt nicht nur die finanzielle Sorge, denn hat der Verstorbene vorgesorgt, zahlt die Sterbegeldversicherung nicht nur das Bestattungsgeld, sondern organisiert seinen Wünschen entsprechend auch die Bestattung. Den Hinterbliebenen wird durch eine Sterbegeldversicherung eine große Last genommen.

Nach dem Sterbefall ohne finanzielle Sorgen trauern können

Die Angehörigen müssen im Sterbefall zunächst einen Arzt kontaktieren, wenn dies nicht bereits zuvor geschehen ist, weil der Verstorbene Beschwerden hatte. Der Arzt muss den Tod feststellen. Bereits nachdem der Arzt den Tod attestiert hat, sollte Kontakt mit der Sterbegeldversicherung aufgenommen werden. Hat der Verstorbene eine entsprechende Sterbevorsorge getroffen, übernimmt die Sterbegeldversicherung die Verständigung des Bestattungsunternehmens, das den Toten überführt sowie hygienisch und ästhetisch versorgt. Im Rahmen der Sterbevorsorge hat der Verstorbene oft schon zu Lebzeiten Sarg oder Urne ausgewählt, sodass auch diese Aufgabe für die Hinterbliebenen entfällt.

Dem Bestattungsunternehmen müssen alle Dokumente des Toten übergeben werden, da der Bestatter auch die Formalitäten bei Bürger- und Standesämtern übernimmt. Auch die Aufbahrung wird organisiert, die Angehörigen können sodann in aller Stille in der Aufbahrungshalle Abschied nehmen. Die Trauernden finden genügend Zeit, sich mit dem Geschehenen auseinanderzusetzen.

Durch die Sterbegeldversicherung, die Sterbevorsorge und das Bestattungsunternehmen wird alles organisiert. Den Trauernden wird auch ausreichend Zeit gegeben, die richtigen Worte für die Traueranzeige zu finden. Hat der Verstorbene keine Liste mit jenen Adressen hinterlassen, an die eine Traueranzeige geschickt werden soll, muss sie zwar von den Angehörigen erstellt werden, den Versand jedoch übernimmt das Bestattungsunternehmen.

Das Begräbnis und die Zeit danach

Im Rahmen der Sterbevorsorge sind auch die Wünsche des Verstorbenen hinsichtlich seines Begräbnisses bekannt, sodass mit dem von der Sterbeversicherung betraute Bestattungsunternehmen lediglich noch der Zeitpunkt festgesetzt werden muss. Da zumeist die Trauergäste nach der Begräbnisfeierlichkeit zum Essen geladen werden, liegt es an den Angehörigen eine Lokalität zu wählen und die Speisen auszusuchen. Eine der wenigen Aufgaben, die die Hinterbliebenen erfüllen müssen.

Die Kosten deckt die Sterbegeldversicherung ab. Da der Verstorbene vorausschauend Sterbevorsorge getroffen hat, muss auch mit keinem zusätzlichen finanziellen Aufwand für den Grabstein oder die Urnenplatte gerechnet werden. Das Grab stellt für die Hinterbliebenen einen wichtigen Ort dar. Hier kann getrauert werden, hier können sie sich erinnern. Trauer braucht Platz und Zeit, das Grab ist der geeignete Ort dafür. Unverarbeitete Trauer kann nicht nur seelische, sondern auch körperliche Folgen nach sich ziehen. Müdigkeit und Schwäche, Magenschmerzen und Atemnot können entstehen.

Auch bei der Trauerarbeit kommt der Sterbeversicherung eine wichtige Rolle zu, da sie zusammen mit dem Bestattungsinstitut alle Lasten trägt, die die Trauer der Angehörigen hemmen würde. Durch die Sterbevorsorge wurde bereits zu Lebzeiten alles geregelt, den Angehörigen bleibt die nötige Zeit. Eine Sterbegeldversicherung abzuschließen, ist bereits in jungen Jahren ratsam, zum Schutz der Hinterbliebenen und als Garant für die Erfüllung der eigenen Wünsche.

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